"President 1. Union Wels BC"
Web: http://www.snooker-wels.at/
"Einmal ausprobiert und man wird süchtig nach diesem Sport."
Erzählen Sie uns ein wenig über Snooker, worum geht es dabei und was macht für Sie den Reiz und den Faszination am Snooker aus?
Der Reiz ist der strategische Aspekt des Spiels – es ist wie „Schach“ am Snookertisch, und es gibt eine unendliche Anzahl an Stellungsmöglichkeiten. Mit einem guten Sicherheitsspiel ist man auch in der Lage einen wesentlich pottsicheren Spieler zu schlagen – einmal ausprobiert und man wird süchtig nach diesem Sport.
Wie ist Ihre Leidenschaft zum Snooker entstanden? Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre ersten „Gehversuche“ in diesem Sport?
Ich spielte damals professionell Volleyball – durch das viele und tägliche Training, wurden wir aber eines Tages nicht mehr besser und wir waren an unsere Grenzen gestoßen – daher kam die Idee an einem Abend der Woche einen ruhigen und eher kraftlosen Sport auszuüben – und so kam ich zuerst zum Billard, dann aber sehr schnell Snooker – es stellten sich bald die ersten Erfolge ein, und ich kam nicht mehr weg davon.
Wie kann man sich ein typisches Snooker-Training vorstellen? Welche Dinge werden dort gezielt trainiert – zum einen im Bezug auf Technik, zum anderen was taktische Aspekte anbelangt?
In erster Linie wird natürlich das Stellungsspiel trainiert – die Kontrolle über den weißen Spielball ist die wichtigste Sache in diesem Spiel, der Lauf des Spielballs kann dann durch diverse Effets stark beeinflusst werden. Es fängt an mit dem richtigen Stand zum Ball, der richtigen Quehaltung bis hin zum perfekten Potten und Stellungsspiel.
Gibt es Dinge die Sie jedem Snooker-Fan ans Herz legen würden? Und was waren bislang Ihre ganz persönlichen Highlights, die Ihnen der Sport beschert hat?
Ja auf jeden Fall einmal live die besten Spieler der Welt bei ihrer Arbeit zuzusehen – das kann man ja nun auch seit einigen Jahren in Österreich – in Wels findet alljährlich die Austrian Open statt, wo die besten Profis vor Ort sind (http://www.snooker-wels.at)
Mein persönliches Highlight ist einerseits natürlich der alljährliche Top-Event, sportlich gesehen ein Sieg in der höchsten österreichischen Turnierserie, der jedoch schon viele Jahre zurückliegt
Poolbillard und Snooker – abgesehen vom unterschiedlichen Spielprinzip, gibt es hier bestimmte Anforderungen an den Spieler die sich nicht 1:1 übertragen lassen?
Poolspieler sind eher offensiv – dagegen Snookerspieler eher den Drang zum Sicherheitsspiel haben, es gibt aber viele Poolspieler die sehr gut Snooker spielen, oder umgekehrt.
Die Denkweise der beiden Spielertypen ist in der Regel aber sehr verschieden.
Welche Tipps und Hinweise können Sie abschließend zum richtigen Snooker-Einstieg geben, wie und über welchen Weg findet man am besten in diesen Sport hinein?
Am besten in einem der vielen Clubs in Österreich – und dort aber am Anfang am besten von einem geübten Spieler, besser noch von einem Trainer die ersten Gehversuche starten. Eine gute Technik am Anfang beschert zu späterem Zeitpunkt wesentlich bessere Erfolge.




















