Windsurfen - Stefan Aebersold - Es ist das größte Stück Freiheit das ich je erlebt habe.
Hallo! Neu bei Hobbymap?
Neu anmelden
Einloggen
   
  Hobbys  
  Windsurfen  
Stefan Aebersold 
153 Klicks · 0 Kommentare · Permalink

"Es ist das größte Stück Freiheit das ich je erlebt habe."

Herr Aebersold, erzählen Sie uns ein wenig über den Piranha WSC, wie ist dieser Club entstanden und was bietet er hinsichtlich des Windsurfens an?

Unser Club wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet. Es war der tolle Anfang eines Trendsportartes, welcher viele Begeisterte fand. Der Club war am Anfang „riesengroß“. Nachdem das Material eine große Evolution erlebte, wurde der Sport für viele Gelegenheits- Surfer zu kompliziert. Das Longboard musste den kleinen agilen Brettern Platz machen. Heute bietet der Piranha WSC einen geeigneten Platz am See, damit die Windsurf-Cracks ihr liebstes Hobby ausleben können. Beim Piranha Club trifft man sich, trinkt was gemeinsam und lebt den tollsten Sport.

Wie sind Sie persönlich zum Windsurfen gekommen und was macht für Sie den Reiz und die Faszination an diesem Sport aus?

Vor Jahren wollte ich eine neue Sportart erlernen. Dabei fiel ich zufälligerweise auf einen Windsurf-Intensivkurs. Das Feeling mit viel Speed über einen See zu gleiten ließ mir keine Ruhe mehr – ich musste Windsurfen. Das unglaubliche Gefühl bei Wind und Wellen den Naturgewalten ausgesetzt zu sein - und dabei seinen größten Spaß zu haben – ist unbeschreiblich. Es ist das größte Stück Freiheit das ich je erlebt habe.

Wie kann man sich das Training in diesem Sport vorstellen, wie läuft so ein Tag auf dem Wasser ab? Und wie tastet man sich an neue Tricks und Sprünge heran?

Am Anfang ist weniger die Windstärke maßgebend als die Dauer – je mehr, je besser. Neue Manöver verinnerlicht man meistens aus einem guten Videoclip und versucht dann diese schrittweise umzusetzen. Dabei wiederholt man x-mal dieselben Abläufe – bis sie dann klappen. Wenn man ein Manöver einmal hingekriegt hat, ist das schwierigste überstanden.

Wo liegen die größten Risiken und Gefahren beim Windsurfen und was sind so „typische Anfängerfehler“?

Schleuderstürze! Diese sind besonders brutal. Das sind Stürze nach vorne bei vollem Speed. Da geht auch mal die Boardnase kaputt. Bei Sprüngen habe ich enormen Respekt vor der Finne, diese ist wie ein Messer. Anfängerfehler? Die meisten Fehler passieren wenn man verkrampft surft. Man ist dann nicht mehr beweglich genug. Ins Wasser zu fallen gehört einfach dazu – also immer locker und volles Risiko – so macht es am meisten Spass.

Wenn man als junger Mensch ernsthaft mit dem Windsurfen beginnen möchte, wie und wann steigt man da am besten ein, welche Voraussetzungen sind wichtig und worauf sollte man achten?

Will man schnell Fortschritte machen und noch nicht zu viel Geld ausgeben, machen sicher Windsurfkurse Sinn. Sie haben immer das geeignete Material und die richtigen Tipps. Im Frühling bringt der Einstieg am meisten, denn man kann dann die ganze Saison dran bleiben. Die Surfschule sollte zertifizierte Instruktoren haben. Dazu sollte man guter Schwimmer sein und Freude am Wasser haben. Die Motivation wird automatisch mit den ersten Erfolgen kommen.

Bookmarken bei
Blinklist Digg Facebook Favoriten.de Folkd Furl Google Hobbymap zu den Favoriten Kledy Linkarena Mr. Wong Myspace StumbleUpon Weblinkr Webnews Windows Live Yahoo Yigg del.icio.us

Kontaktformular







17 + 9 =

Hobbienen
 

Partner

 
Webhosting, Datenbanken, Entwicklung - FAFWORX